Ich hatte eine freudlose Jugend. Mein Vater war pervers. Als Kind mußte ich mit ansehen, wie er´s mit Frikadellen trieb...
Meine Mutter war auch nicht besser. Sie hatte nur eins im Sinn: Lange dicke, mit Senf bekleckerte Bockwürste!
Aber ich bin noch schlimmer als meine Eltern. Ich bin ein widerlicher, buckliger, mit Pickeln übersäter Kretin!! Ich treib´s mit miesem, zerhacktem Fleisch...
... und lass´ mich vorher von oben bis unten mit Ketchup bekleckern. Oh Gott, oh Gott!!
Ich finde mich einfach zum Kotzen!!
Ja, war denn das die Möglichkeit: ES GEHT VORAN!
Ein Rückblick auf das Jahr 1982, Januar und Februar.
Der Jahresbeginn 1982 steht ganz im Zeichen des Versuchs einer Annäherung. Nachdem es den führenden Männern des alten Staates im Vorjahr wieder nicht gelungen ist, den Dialog mit der Jugend zu eröffnen, sucht Bundespräsident Karl Carstens nun wenigstens den Plausch mit ein paar Kindern: "So, bevor wir uns gleich fein Geschichten erzählen, wollen wir erst zusammen ein Lied singen ... drei, vier! Einigkeit und Recht und Frei-eiheit für das deutsche Vaterland ... na, wie geht´s weiter?" Und aus hundert hellen Kinderkehlen erschallt es glockentrocken: "Danach laßt uns alle streben, Nazi Carstens an die Wand!" Nun ja -- Kindermund. Und Ende des Dialogs.
Die wohlorganisierten Demonstrationen der kompromißlosen Friedensfreunde, der standhaften Startbahngegner und der weitblickenden Umweltschützer werden immer mächtiger und prächtiger. Beschämt von soviel Einsatzfreude und Opferbereitschaft der selbstbewussten Massen, beschließt die Polizei, ihre Aggressionen fortan gegen eine kleine radikale Minderheit zu richten: die Polizei. Ein Sprecher: "Nur so ist das unbedingte Einverständnis zwischen Sprüher und Besprühten voll gewährleistet. Und darauf kommt es doch letztlich an, oder?"